Mitglieder und Freunde des Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters feierten am Samstag in der Adler-Turnhalle den 60. Geburtstag der Musikvereinigung. Foto: Mark Hildebrandt

Freunde aus Wales rühren Margit Buxhoidt

Hohenlimburger Akkordeon-Orchester feiert im Adler 60. Geburtstag

Von Mark Hildebrandt
Hohenlimburg. Der Name Paul Hallenscheidt war am Samstagabend in der Adlerhalle in aller Munde. Schließ hätte es ohne den Gründer des "Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters" nicht die rasante 60-jährige Erfolgsgeschichte gegeben, welche die Mitglieder und Freunde des Orchesters ausgiebig in der prall gefüllten Halle feierten.
In seiner Laudatio lobte der Ehrenvorsitzende Jürgen Halank die ausgezeichnete Arbeit des Orchesters. So seien die Akkordeonspieler stets gute Botschafter ihrer Stadt gewesen: "Wir pflegen zahlreiche Städtepartnerschaften und haben sehr viele öffentliche Auftritte."
Doch nicht nur die Masse, auch Klasse könne das Orchester aufweisen: "Wir haben uns wegbewegt von der normalen Akkordeonmusik hin zu Themenkonzerten. Das war jedoch nur möglich, weil sich die Musiker zu einem ganzheitlichen Körper entwickelt haben."
Schließlich sei das Akkordeon nicht nur zur Volksmusik zu gebrauchen: "In ganz Europa spielen die Menschenbegeistert Akkordeon. Und man stelle sich den argentinischen Tango mal ohne dieses Instrument vor. Doch auch Elvis Presley und sogar The Who sind nicht ganz ohne Akkordeon ausgekommen."
Dass die Internationalität in den Reihen des Akkordeonorchesters gelebt wird, bewiesen auch die Grüße und Geschenke, die Bill und Joyce Arnott von ihrem Männerchor aus Wales überbrachten. So hatte ein Chormitglied eigens einen kunstvollen Lovespoon gefertigt, auf dem ein Akkordeon angedeutet ist. Lovespoons sind in Wales Bräuche, mit denen sehr gute Freunde beschenkt werden. Die Moderatorin Margit Buxhoidt war sichtlich gerührt.
Einen kräftigen Applaus ernteten die Mitglieder des Akkordeonorchesters, die Margit Buxhoidt einzeln vorstellte: "Schließlich werden sich viele Gäste schon immer gefragt haben, wer auf der Bühne welche Aufgabe hat."
Natürlich durfte im Rahmen des festlichen Abends auch Musik nicht fehlen. So wurden die Reden vom Mundharmonika-Trio "Saterva" aufgelockert.
Dieses zeigte mit "Swinging Mozart" und anderen ausgefeilten Stücken, dass die Mundharmonika nicht nur für Zeltlagerromantik zu gebrauchen ist.
Doch zusätzlich zu Reden stand auch Feiern auf dem Programm. Dafür sorgte die Band "Hagen Wave", zu deren Klängen die Gäste das Tanzbein schwingen konnten. Zum Staunen regte der Zauberer Matto Grosso an.
Die faszinierende Tanzgruppe "Chapeau Claque" verhalt den eifrigen Tänzern und Tänzerinnen zu kleinen Verschnaufpausen.

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